Dr. Bettina Siebert-Blaesing Supervision. Führung Geduld als Prozesskraft
Dr. Bettina Siebert-BlaesingSupervision. FührungGeduld als Prozesskraft

Einladung zum Lesen

In meinen 'Denkstücken' reflektiere ich Themen rund um Führung, Geduld, Zusammenarbeit, Selbstorganisation und Veränderungsprozesse.

 

Der Blog versammelt somit Reflexionen aus meiner wissenschaftlichen und praxisbezogenen Arbeit an Themen wie Geduld, Zeit, Führung und Komplexität.

 

Sie bieten kurze Impulse für Menschen, die in herausfordernden und sich verändernden Situationen Orientierung suchen.


Viel Freude beim Lesen und Weiterdenken.

 

Ihre,

Bettina Siebert-Blaesing

 

kontakt@siebert-blaesing.de

 

Hinweis:

Beiträge dürfen von Ihnen gern zitiert oder weitergegeben werden. Bitte fügen Sie die Quellenangabe (https://www.siebert-blaesing.de/(Abrufdatum)) bei.

Geduld und die Dynamik der Weltlage

Poing, den 12.01.2026 (BSB) Die gegenwärtigen globalen Entwicklungen zeigen für mich ein wiederkehrendes Phänomen: nicht nur Konflikte und Reformdruck bestimmen die Agenda, sondern vor allem die Frage, wie wir mit Spannung, Unsicherheit und sich überlappenden Zeitlogiken umgehen.

In politischen Krisen, in diplomatischen Prozessen und in sozialen Spannungsfeldern wird deutlich, dass Beschleunigung und Erwartungsdruck oft zu hastigen Entscheidungen führen, die kaum Raum lassen für ein Abwägen von Wirkzusammenhängen und für das Aushalten noch unklarer Verläufe. Parallel erleben wir, dass einige Herausforderungen – etwa ökologische Transformationen oder gesellschaftliche Neuverhandlungen von Werten – gerade deshalb so schwer zu steuern sind, weil sie Zeit brauchen, die weder messbar noch sofort wirksam ist.

Meine Forschung hat Geduld nicht als bloßes Abwarten verstanden, sondern als eine Ressource, die in sozialen Situationen, in Lernprozessen und in der Gestaltung von Beziehungen wirksam wird. Geduld heißt, in einen Prozess einzutreten, in dem Erfahrungen, Reflexion und Zwischenzustände nicht nivelliert, sondern als integrale Bestandteile beachtet werden. In einer Welt, die gleichzeitig von Beschleunigung und tiefgreifenden Transformationen geprägt ist, erscheint mir diese Haltung nicht optional, sondern konstitutiv für jede Form verantwortlicher Führung, von Kommunikationsprozessen und von gesellschaftlicher Kohärenz.

Ein rhythmisierter Start ins neue Jahr

Poing, den 08.01.2026 BSB) Der Jahresbeginn ist häufig mit dem Impuls verbunden, schnell Klarheit zu schaffen, Entscheidungen zu treffen und Projekte zu starten. Gerade im Winter erweist sich dieses Tempo jedoch oft als unpassend. Energie, Aufmerksamkeit und innere Ordnung sind begrenzt, viele Themen noch nicht sortiert.

Ein tragfähiger Start beginnt deshalb mit Orientierung statt Festlegung. Offene Aufgaben, Ideen und Anforderungen werden gesammelt und sichtbar gemacht, ohne sie sofort zu priorisieren. Diese Phase dient nicht der Verzögerung, sondern der Entlastung: Erst Übersicht schafft Entscheidungsfähigkeit.

Mit etwas Abstand wird deutlicher, welche Themen wirklich tragen. Fokus entsteht durch bewusste Reduktion. Nicht alles, was möglich ist, muss jetzt verfolgt werden. Entscheidend sind wenige Schwerpunkte, die über mehrere Monate Bestand haben dürfen – und ebenso klare Entscheidungen darüber, was warten darf.

Die Umsetzung folgt dann einem gleichmäßigen Rhythmus. Regelmäßige Arbeitszeiten, überschaubare Einheiten und Pausen sind belastbarer als kurzfristige Intensität. Gerade anspruchsvolle Denk-, Schreib- und Leitungsarbeit braucht Verlässlichkeit statt Daueranspannung.

Ein guter Jahresstart folgt nicht dem Kalender, sondern dem eigenen Rhythmus. Geduld ist dabei keine Verzögerung, sondern eine Form professioneller Prozessführung.

Führen im Ungewissen

Poing, den 03.01.2026 (BSB) Mein aktueller Beitrag " Führen im Ungewissen" im Rotary Magazin 1.2026 zum Titelthema 'Geduld' ist nun online. Zum Jahresanfang 2026 teile ich Gedanken zu Geduld, Haltung und Orintierung in Zeiten des Wandels.

In meinem Beitrag „Führen im Ungewissen“ zeige ich, wie Geduld im Management eine entscheidende Rolle spielt, besonders in Zeiten von Unsicherheit und Veränderung. Geduld ist für mich kein passives Abwarten, sondern ein aktives Gestalten, das Raum für Klarheit, Innovation und Vertrauen schafft. Sie hilft Führungskräften, Ambivalenzen auszuhalten und langfristige Werte über kurzfristige Ergebnisse zu stellen. Durch bewusste Reflexion und Perspektivwechsel kann Geduld gezielt kultiviert werden, um nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Ich bin überzeugt, dass Geduld eine unverzichtbare Ressource ist, die Führung mit Haltung und Orientierung ermöglicht.
 

- Der Link zum  Beitrag im Rotary-Magazin 1.2026, S. 44 - 47: https://2025.rotary.de/Rotary0126_LowRes_DoppelseitenKopie.pdf?r=1106540031

- Und zum Anhören auf YouTube: https://lnkd.in/e298p8Hw

 

Allen Leser:innen wünsche ich einen guten Start in das Jahr 2026 mit vielen schönen Geduldserfahrungen.

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Geduld als Prozesskraft – Ein Blick in meine Forschung 2025

Poing. 05.12.2025 (BSB) In meiner Forschung 2025/26 wurde immer deutlicher, dass Geduld eine aktive Kraft in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen ist. Sie strukturiert Übergänge, schafft Orientierung in unsicheren Situationen und unterstützt Menschen wie Organisationen darin, Entscheidungen gut vorzubereiten. In Kombination mit der biografischen Synergetik – der Frage, wie Muster, Stabilität und Veränderung im Lebenslauf entstehen – entstehen spannende Perspektiven für Supervision, Führung und Soziale Arbeit.

Im vergangenen Jahr habe ich diese Themen in verschiedenen Kontexten weiterentwickelt: in Tagungsbeiträgen, Überblickstexten, konzeptionellen Arbeiten und in der praktischen Beratungs- und Leitungstätigkeit. Internationale Vernetzungen (z. B. ANSE, Synergetik-Kreis, Kontakte nach Kanada) und erste neue Formate für die Bildungs- und Beratungsarbeit tragen dazu bei, Geduld und Prozessdynamiken als zentrale Ressourcen in komplexen Zeiten sichtbar zu machen.

2026 werde ich diese Forschungslinie weiterführen – mit neuen Materialien, Kooperationen und Formaten, die Wissenschaft und Praxis miteinander verbinden.

Übergänge gestalten – über Geduld und Selbstorganisation

Poing, den 26.10.2025 (BSB) Der Herbst erinnert mich jedes Jahr daran, dass Wandlung kein Bruch, sondern ein Prozess ist. In meiner wissenschaftlichen Arbeit – an der Schnittstelle von Synergetik, Führung und biographischer Entwicklung– beobachte ich, wie Geduld zur Schlüsselressource wird, wenn Systeme sich neu ordnen.

Ob in der Forschung, in der Lehre oder in der Organisationsentwicklung: überall zeigt sich dieselbe Dynamik. Selbstorganisation braucht Vertrauen in das, was sich entfalten will. Manchmal bedeutet das, Widersprüche auszuhalten, manchmal, innezuhalten, bevor die nächste Bewegung entsteht.

Ich begreife diesen Herbst als Einladung, dem Eigenleben der Prozesse Raum zu geben – in der Wissenschaft wie im Leben selbst.

„Geduld ist kein Warten, sondern ein Mitschwingen mit dem, was wächst.“

Die Geduld geht auf Reisen - Forschungsbewegung 2025

Poing, den 14.10. 2025 Meine Forschung zur Geduld als Prozesskraft war in diesem Jahr auf vier internationalen Stationen präsent:

Toronto (Emmanuel College), München (ANSE), Lyon (EFTA) und Oslo (IFSW Europe).
In Begegnungen, Vorträgen und Workshops zeigte sich Geduld als Dynamik von Beziehung und Wandel.
Die kommenden Monate widme ich dem Schreiben, Integrieren und Weiterdenken dieser Erfahrungen.


(Beitrag: Dr. Bettina Siebert-Blaesing, Oktober 2025)

Weiterführend: Forschung zur Biographischen SynergetikForum für Selbstorganisation und Komplexität

Publikation „Geduld als Ressource“

Forschung zu wissenschaftlichen Lebenswegen und ihren Mustern

Poing, 12.08.2025 (BSB) Seit vielen Jahren bewege ich mich an der Schnittstelle von Wissenschaft, Praxis und Organisationsentwicklung. Immer wieder bin ich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern begegnet, die in ihrem Berufsleben nicht nur fachliche Exzellenz entwickeln mussten, sondern auch die Fähigkeit, sich in komplexen Strukturen zu orientieren, Geduld aufzubringen und Führung – auch Selbstführung – zu gestalten. 

Aus diesen Beobachtungen untersuche ich, wie wissenschaftliche Lebenswege ganz spezifische Muster ausprägen. Diesen Ansatz nennen ich Biographische Synergetik. Von den Erkenntnisse verspreche ich mir, auch Lebenswege in der Praxis und Führung in typischen Umbrüchen genauer beschreiben zu können.

Geduld als kollektive Ressource der Transformation

Poing, 11.08.2025 (BSB) „Viele Veränderungen geschehen, bevor wir sie sehen – und oft kippen Systeme plötzlich in einen neuen Zustand. Was, wenn wir Geduld als kollektive Ressource begreifen würden?“

Wir leben in einer Zeit, in der vieles gleichzeitig passiert – und oft in entgegengesetzte Richtungen zieht:

Friedenssuche zwischen Ukraine und Russland. Hoffnung auf sichere Lebensbedingungen für Menschen in Gaza und Israel. Klimasignale, die deutlicher nicht sein könnten – Dürren, Erdrutsche, Gletscherschmelze.
Dazu die Diskussion um sichere Sozialsysteme, faire Renten und die Angst vor Altersarmut.

Und gleichzeitig suchen viele von uns Erholung, Inspiration, neue Perspektiven – auf Reisen, in Natur und Kultur.

Das Zukunftsinstitut beschreibt diese Gleichzeitigkeit als ein Zeitalter der Megatrends:
Neo-Ökologie, Sicherheit, Konnektivität, Globalisierung, Wissenskultur – Entwicklungen, die gleichzeitig wirken und sich gegenseitig beeinflussen.

Genau hier liegen Chancen:

Veränderung geschieht oft unsichtbar – bis der Moment kommt, in dem Systeme kippen.

Geduld ist keine Passivität, sondern die Fähigkeit, Spannungen auszuhalten, Ressourcen zu aktivieren und den Raum für Verständigung zu öffnen.

Transformation braucht beides – Menschen, die lokal handeln, und Netzwerke, die global wirken.

Ob in der eigenen Gemeinde, in Organisationen oder in internationalen Dialogen – wir alle können dazu beitragen, dass sich Prozesse in eine lebensfreundliche Richtung entwickeln.

Und manchmal beginnt der Wandel ganz unscheinbar:
im Zuhören, im geduldigen Dranbleiben, im mutigen ersten Schritt.

 

Was wäre, wenn wir Geduld als kollektive Ressource begreifen – und sie so einsetzen wie Energie: bewusst, erneuerbar und zukunftsfähig?

Geduld: Was blüht zeigt sich nicht sofort

27.07.2025. Es ist Sommer. Viele sitzen jetzt im Grünen, gießen Tomaten, zupfen Unkraut, schauen in die Ferne. Und merken: Da passiert etwas. Nicht im Außen – sondern im Innern.

Wer führt, berät oder Verantwortung trägt, ist oft im Takt anderer unterwegs. Deadlines, Gespräche, Entscheidungen. Im Garten gelten andere Regeln. Hier zählt Geduld. Vertrauen. Rhythmus.

Was blüht, zeigt sich nicht sofort. Und manches wächst ganz woanders als geplant.

Vielleicht ist genau das die leise Lektion des Sommers: Kontrolle loslassen – und Raum lassen. Für Entwicklung. Für Stille. Für kleine Überraschungen.

Geduld beginnt nicht im Tun. Sondern im Dasein.

Vielleicht fragen Sie sich in diesen Sommertagen:
Wo darf bei mir gerade etwas wachsen – ohne dass ich sofort etwas dafür tun muss?

Manchmal reicht es, einfach da zu sein.

Synergetik Online-Tagung: Safe the Date - Teilnahme erwünscht

Die Vorbereitung der nächsten Online-Tagung geht in die inhaltlich spannende Phase. Aktuell werden Inputs und Workshops  durch das 'Forum für Komplexität und Selbstorganisation - Synergetik in den Human- und Sozialwissenschaften' über einen CfP koordiniert. Unter dem Titel 'Die Synergetik in den Human- und Sozialwissenschaften – Essentials und Potentiale'  treffen sich Wissenschaftler:innen und Anwender:innen aus der wissenschaftsorientierten Praxis, um am Freitag , den 21. November 2025 von 09.00 - 17.00 Uhr  Entwicklungen aus der Forschung, Lehre und der Praxis der systemischen Arbeit im Feld von Komplexität und Selbstorganisationen zu beraten und zu diskutieren. Über das unten angehängte PDF finden Sie alle Infos zur Anmeldung sowie zur aktiven Beteiligung an der Konferenz mit einem Beitrag. Mail für Rückfragen: info@forum-synergetik.org 

Safe the Date und Einladung Online-Konferenz Synergetik 21.11.2025
Als Wissenschaftler:in, wissenschaftsorientierte Praktiker:in und Interessierte:r sind Sie herzlich zur Teilnahme an der nächsten Online-Tagung 'Synergetik in den Human- und Sozialwissenschaften am 21.11.2025 eingeladen.
Save-the-Date_A4_Konferenz.pdf
PDF-Dokument [447.3 KB]

EFTA-Relates Congress in Lyon: Europäische Konferenz der Familientherapie lädt ein

Vom 27.08. bis 30.08.2025 findet der EFTA-Relates Congress in Lyon statt. Es lädt die European Family Therapy Aaasoziation (EFTA), der Dachverband der europäischen Familientherapie-Verbände, ein. Das Treffen findet alle drei Jahre statt. Veranstaltungsort ist diesmal die Universität von Lyon. Erwartet wird ein buntes Programm aus wissenschaftlichen Vorträgen, panels und praxisorientierten Workshops. Anmeldungen sind unter folgendem Link möglich: https://europeanfamilytherapy.eu/efta-relates-congress-2025/

Teilnahme an der 'Schreibwoche' von Jutta Wergen: Eine interdisziplinäre Quelle

Poing, 20.3.2025 Poing, 20.3.2025 Die Teilnahme an der aktuell laufenden ‚Schreibwoche‘ (17. - 21.3.25) im Rahmen von CoachingzoneWissenschaft (https://coachingzonen-Wissenschaft.de) ist eine wertvolle Erfahrung, auch wenn die eigene Dissertation ggf. schon längst abgeschlossen ist. Die Anforderungen, Recherchen zu machen, ein weiteres Buchprojekt zu planen oder konzentriert eigene, neue Erkenntnisse zu verschriftlichen, bleiben.
Die Woche wird wieder sorgsam durch Dr. Jutta Wergen als versierte Coach-Frau geleitet. Es ist ein fachlicher und mitmenschlicher Genuß.
Nun - jetzt schon in der 2. Hälfte der aktuellen Schreibwoche kann ich sagen: Die strukturierten Schreibphasen haben mir geholfen, meine Gedanken klarer zu ordnen und konkrete Schritte für meine wissenschaftliche Arbeit zu entwickeln und umzusetzen. Diese Woche hat gleichzeitig - humorvoll - den ‚interdisziplinären Austausch' durch kreative Schreibimpulse gefördert. Also, besten Dank liebe Jutta.

Praxisreflexion im Studiengang 'Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik'  

Poing, 19.03.2025 Als Lehrbeauftragte an der DIPLOMA Hochschule unterrichte ich im Bereich ‚Praxisreflexion‘ im Studiengang ‚Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik‘. In meinen Kursen treffen Studierende aufeinander, die oft bereits vertiefte Kenntnisse aus anderen sozialen Berufen mitbringen. Die Gruppen sind deutschlandweit verteilt und treffen sich samstags zu festen Kursen, was den Austausch zwischen Fachkräften und Leitungskräften fördert. Die Reflexionstiefe der Studierenden ist beeindruckend – hier wird nicht nur fachliches Wissen vermittelt, sondern auch ein tieferer Blick auf die Herausforderungen von Inklusion und den Rahmenbedingungen des Sozialwesens geworfen.

Die Studierenden schätzen die Möglichkeit, ihre Perspektiven zu erweitern, und das umfangreiche Wissen, das ihnen aus Bereichen wie ‚Pädagogik‘, ‚Psychologie‘ und ‚Medizin‘ vermittelt wird. Sie lernen, wie sie dieses Wissen praktisch umsetzen können, insbesondere in Bezug auf die Integration und Inklusion von Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Ein zentraler Punkt, den ich immer wieder hervorhebe: ‚Ohne Geduld geht Inklusion nicht‘. Die geduldige Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Inklusion ist entscheidend, um nachhaltige Veränderung zu bewirken.

München, 18.03.2025 Coaching und Supervision sind wichtige Kommunikationformen, um professionelle Arbeit in komplexen Situationen zu reflektieren. Vom 18. bis 22. August 2025 findet die XI. Summer University for Supervision  Coaching unter dem Titel ' AN OCEAN OF POSSIBILITY _ SUPERVISION BETWEEN THOUGHT AND ACTION statt. Gastgeber ist die Kath. Stiftungshochschule (KSH) in München Haidhausen. Damit findet eine hochrangige internationale Konferenz der Association of National Organisations for Supervision and Coaching in Europe (ANSE) in Kooperation mit der DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching) und der KSH auf dem wunderschönen Gelände meines langjährigen Arbeitsumfeldes des Kirchlichen Zentrums statt. Welten verbinden sich. Ich freue mich auf die Begegnungen, Inputs und Kontakte. Weitere Infos unter: www. ansesu.25.de

Auf nach Oslo: Nachhaltigkeit & Soziale Arbeit

Die europäische Konferenz des weltweiten Berufsverbandes der Sozialarbeiter:innen (IFSW) steht unter dem Fokus der Nachhaltigkeit. Oslo lädt hierzu vom 6.- 8-10. 2025 als führende Stadt zu einer Teilnahme ein. Ich bin dabei, um mich hier mit Kolleg:innen und Wissenschaftler:innen auszutauschen und die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit auszuloten. Eingereicht ist sowohl ein Vortrag sowie ein Workshop, der Nachhaltigkeit und die UN- Klimaziele mit dem Fokus der Geduld und den Möglichkeiten der Synergetik verbindet. Eine Konferenzteilnahme ist noch möglich. Link:  https://www.ifsw.org/event/ifsw-europe-regional-conference-2025/

Soziale Verbundenheit - Herausforderungen und Chancen

Vom 23.6. bis 26.6.2025 findet die europäische Tagung des IASSW (https://www.iassw-aiets.org/2024/07/15/european-conference-of-social-work-education-ecswe-2025/) in der Fachhochschule in Salzburg (Puch/ Urstein) unter dem Titel 'Soziale Verbundenheit - Herausforderungen und Chancen' statt. Ich werde zum Netzwerken sowie zum Kennenlernen der Forschungswege in anderen Ländern vor Ort sein. 

 

Info des Veranstalters: 

Die EASSW (European Association of Schools of Social Work) vereint über 300 verschiedene Schulen, Organisationen und Einzelpersonen, die die Ausbildung im Bereich Sozialarbeit unterstützen. Ziel ist es, soziale Entwicklung zu fördern und hochwertige Bildung, Ausbildung und Kenntnisse für die Praxis der Sozialen Arbeit, sozialen Dienste und Sozialpolitik in Europa zu entwickeln. Auch die FH Salzburg ist institutionelles Mitglied des Vereins und wird 2025 sogar Austragungsort der ECSWE (European Conference of Social Work Education) sein. Link: https://www.fh-salzburg.ac.at/fhs/aktuelles/news/startschuss-fuer-european-conference-of-social-work-education-2025-an-der-fh-salzburg​

Die Synergetik-Szene vernetzt sich

16. November 2024: Eigentlich wollte Hermann Haken, als Begründer der Synergetik noch mit dabei sein. Nun ist er kurz vor dem Treffen leider verstorben. Es solle weitergehen, so berichten die Organisatoren des Begegnungstreffen 'Die Synergetik in den Human- und Sozialwissenschaften – Quo vadis?' seinen Wunsch. Beisammen sind 25 zentrale Akteure aus der Wissenschaft und wissenschaftsorientierten Praxis, um miteinander in einer Onlinetagung über die Vernetzung und Weiterentwicklung synergetischer Ansätze in systemischer Forschung, Lehre und Praxis zu beraten. Es folgt ein intensiver Tag des Kennenlernens, der mit einer Vereinbarung zur Weiterarbeit an gemeinsamen interdisziplinären Publikationen, Finanzierungsmöglichkeiten, Tagungen und Austauschforen ausklingt. Das Ziel ist es, neben den schon renommierten Forscher:innen gezielt von Anfang an jüngere Kolleg:innen und Interessierte einzubinden, um die Ideen und Methoden der synergetischen Forschung und Praxis disziplinübergreifend bekannter zu machen und zu etablieren.

Mit an 'Board' waren u.a.:  Prof. Dr. Christiane Schiersmann, Marcus Hausner, Prof. Dr. Andreas Liening, Prof. Dr. Wolfgang Tschacher, Prof. Dr. Dr. Günter Schiepek, Prof. Dr. Jürgen Kriz, Karin Hahn, Prof. Dr. Isa Sammet, Prof. Matthias Ochs, Christian Schubert, Benjamin Aas, Heiner Kottmann, Thomas Weber, Jean Pierre Dauwalder, Andreas Manteufel, Carolin Tittel, Jean-Pierre Geiger, Felix Tretter, Dietmar Hansch, Bettina Siebert-Blaesing

 

Kurzer Input aus der Einladung

'Die Synergetik ist in der Welt. Die von Hermann Haken begründete Synergetik als Theorie der Selbstorganisation zählt prominent zu den Theorien Nichtlinearer Dynamischer Systeme. Sie erfasst mit ihrem theoretischen Konstrukt und der fundierten empirischen Grundlage die Phänomene und Prozesse komplexer Systeme sehr differenziert. Die Synergetik erklärt die Entstehung sowie die Veränderung von Mustern, zum Beispiel Übergänge von Unordnung zu Ordnung oder von einer alten zu einer neuen Ordnung. Diese Theorie unterscheidet sich damit substanziell von soziologischen Systemtheorien oder älteren kybernetischen oder kommunikationstheoretischen Konzepten.'

Intergenerationenarbeit im Verband

München, 26.2.2025 In dem heutigen Jour-Fix mit Michael Wagner, dem Geistlichen des KAB Diözesanverbandes München (Kath. Arbeitnehmerverband), haben wir besprochen, wie ich mit meinem Ansatz zur Intergenerationsarbeit in die KAB begleitend einsteigen könnte. Ziel ist es, ein Projekt zu entwickeln, das den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Generationen fördert. In diesem Projekt könnten ältere und jüngere Mitglieder des Verbandes gemeinsam an sozialen Initiativen arbeiten, um von den jeweiligen Lebenserfahrungen zu lernen und gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Der Fokus liegt dann auf der ‚Förderung von Empathie‘, ‚Geduld‘ und ‚solidarischem Handeln‘, was nicht nur das Altern positiv beeinflusst, sondern auch den sozialen Zusammenhalt stärkt. Wir bleiben im Gespräch.

Neue Funktion als Fachreferentin 'Wissenschaftliche Zusammenarbeit'

01.02.2025 Nach einer intensiven Zeit des Managements eines sehr großen Fachbereichs der Caritas kommt jetzt wieder die Wissenschaft stärker in den Blick. Ab dem 1.2.2025 arbeite ich als Fachreferentin 'Wissenschaftliche Zusammenarbeit' für den Vorstandsvorsitzenden Hermann Sollfrank im Caritasverband München und Freising. Hier kann ich sowohl meine inzwischen reichhaltige Praxis- und Führungserfahrung mit meiner Forschung zur Geduld, Synergetik und Führung und meiner Erfahrung aus der Lehre an Hochschulen verbinden. Deshalb berichte ich in meinem Blog von Entwicklungen, Veranstaltungen und Neuerungen im Kontext der neuen Aufgabe.

Sie kennen ein passendes Buch, einen guten Film zu den Themen, Geduld, Achtsamkeit, Gesundheit: Nur zu. Empfehlungen sind immer gut. Posten Sie dies in den Kommentaren, an kontakt@siebert-blaesing.de oder im Kontaktformular.

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